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Projekt: Designerdrogen im Straßenverkehr - objektiver Nachweis und Verhaltensauffälligkeiten

FördererBundesanstalt für Straßenwesen (BAST)
PartnerRechtsmedizin Universität Würzburg
Rechtsmedizin Universität München
Gesamte Strafrechtswissenschaften Universität München
Bayerisches Staatsministerium des Inneren
Die Polizeipräsidien Bayerns
Bayerisches Landeskriminalamt, Drogenreferat
Das Drogenreferat der Bayerischen Staatsregierung
ProjektleiterProf. Dr. Mark Vollrath
MitarbeiterDoris Haja
Roland Küffner
Dr. Rebecca Löbmann
Dr. Teresia Widera
B. Langenstein

Projektbeschreibung

Die Probanden des Projekts "Auswirkungen von Drogenkonsum auf Fahrverhalten und Verkehrssicherheit" bieten eine in Deutschland bisher nicht realisierte Chance, auf eine große Zahl von weder im Verkehr noch im kriminellen Kontext auffälligen Drogenkonsumenten zuzugreifen und dabei die Möglichkeiten verschiedener objektiver toxikologischer Verfahren zu untersuchen, d.h. den quantitativen Nachweis der Designerdrogen und des Beikonsums zu führen. Hierbei werden Methoden eingesetzt, die sowohl den akuten als auch den längerfristigen Drogenkonsum messen. Geplant sind die Analyse von Speichel, Urin und Blut. Aus dem Vergleich dieser verschiedenen Analysesubstrate sind wichtige Anhaltspunkte für die Möglichkeit von Schnelltests zur Drogenerkennung zu ziehen. Außerdem werden dadurch die Angaben der Probanden über ihren aktuellen und längerfristigen Drogenkonsum objektiviert. Hinzu kommen die Untersuchungen entsprechend dem ärztlichen Untersuchungsprotokoll, wie es im Drogenerkennungsprogramm der Bundesanstalt für Straßenwesen beschrieben ist. Aus der Verknüpfung der Analysedaten mit den Verhaltens- und Einstellungsdaten des Hauptprojekts ergeben sich wichtige und neue Zugänge zur Beurteilung der Drogenproblematik im Straßenverkehr.