Virtual-Reality Interface "Cybersession"

 
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Phobien  
Die Hochschulambulanz für Psychotherapie nutzt virtuelle Welten, um die Bewältigung von Phobien durch individuelles Training im Simulator zu unterstützen.
 
Im Folgenden werden Konzept und Ablauf zusammengefasst dargestellt.
Weitere Informationen erhalten sie auf den Webseiten der Hochschulambulanz oder im persönlichen Gespräch mit Dr. Harald Krebs (Rufnummer 0931-312839).
 
Konzept

Bewältigen der Angst durch individuelles Training – auch im Simulator!

Die Psychotherapie basiert in erster Linie auf kognitiv-verhaltenstherapeutischen Methoden und umfasst eine genaue Diagnostik und Problemanalyse. Die flexible Anpassung der Psychotherapie an die Anliegen der Patienten hat einen hohen Stellenwert.
Patient und Therapeut verständigen sich am Beginn der Psychotherapie über deren Ziele. Einzelne Therapiebausteine können hierbei u.a. die Analyse problematischer Denkmuster, konkrete Verhaltensübungen und die Beeinflussung körperlicher Prozesse (z. B. durch gezielte Entspannungstechniken) sein.

Als eine wichtige Komponente bei der Therapie von Phobien ist eine aktive Auseinandersetzung mit den phobischen Situationen notwendig.
Hier werden bei Bedarf auch Simulationen der phobischen Situation in den Therapieablauf eingebaut. Dadurch kann die Bewältigung dieser Situationen direkt in der Therapiesitzung und in den Therapieräumen geübt werden.

Ziel ist es, dass die Betroffenen nach individueller Vorbereitung die Situationen auch im Alltag bewältigen können und die Erfahrung machen, dass Sie gut mit der Angst umgehen können und die befürchteten Konsequenzen nicht eintreten.

VR Flug im Bewegungssimulator
 
VR Fahrt im Bewegungssimulator

 

An der Hochschulambulanz besteht zur Zeit die Möglichkeit, virtuelle Welten für Flugangst, Höhenphobie, Tunnelphobie, Spinnenphobie, Klaustrophobie und Agoraphobie in die Therapieplanung zu integrieren.

     
Bild: VR Flug
 
Bild: VR Höhenszene
  Bild: VR Tunnelfahrt   Bild: VR Spinnen
 
Ablauf

Der Ablauf der Therapie entspricht dem normalen Ablauf einer Therapie im Rahmen der Hochschulambulanz.

 

Auf speziellen Wunsch kann die Therapie aber auch, wie im Falle der Flugangsttherapie, an einem Blocktermin durchgeführt werden. Das Programm vor Ort dauert einen halben Tag und wird in Würzburg an der Hochschulambulanz durchgeführt.
In einem therapeutischen Gespräch werden die Angst und mögliche weitere Probleme genauer besprochen. Darauf aufbauend werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Betroffenen Ihre individuelle Angst bewältigen können.

Diese Strategien werden dann in einem Simulator erprobt und geübt. Dadurch können sie die Situation aus einer neuen Perspektive erleben und lernen, diese Situation immer besser zu bewältigen.

 
 
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Dokument aktualisiert: 15.05.2009
 

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