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    Hochschulambulanz für Psychotherapie

    Laufende Projekte

    Auswirkungen von Traumatisierungen auf die Psychotherapie

    Als Traumata werden außergewöhnlich bedrohliche oder katastrophale Ereignisse bezeichnet, beispielsweise schwere Unfälle, aber auch verschiedene Formen von Gewalterfahrungen oder Übergriffen. Wie wirken sich solche Erlebnisse, teils auch Jahre später, auf den Verlauf und die Wirksamkeit einer Psychotherapie aus?

    Dies wird an der Hochschulambulanz für Psychotherapie anhand der anonymisierten Therapiedaten und Akten von Patientinnen und Patienten, die an der Hochschulambulanz in Therapie sind oder waren, untersucht.Ein besseres Verständnis der möglichen Auswirkungen von traumatischen Ereignissen in der Biographie auf die Psychotherapie soll dazu führem, traumatische Erfahrungen in der Psychotherapie besser zu berücksichtigen und den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten mit traumatischen Erfahrungen besser zu entsprechen.

    Ansprechpartnerin: Franziska Epe, T. 0931-31-87533, franziska.epe@uni-wuerzburg.de

    EVElyn

    Das BMBF-geförderte Projekt „EVElyn“ ist ein Verbund aus Klinischen Psychologen, Experten der Mensch-Computer-Interaktion und dem VR-Unternehmen VTplus. Das Projekt zielt darauf ab, in Abstimmung mit prospektiven Nutzern (Patienten, Psychotherapeuten) ein auf die Erfor­der­nisse der Praxis zugeschnittenes Virtual Reality-Therapiesystem zu entwickeln.

    Die Hochschulambulanz wird als eines von mehreren Therapiezentren ab 2019 in dieses Projekt eingebunden sein. Im Rahmen der Therapiestudie „Expositionstherapie in VR: Prozessanalyse“ soll der Einsatz der Virtual Reality Exposure Therapy (VRET) im Vergleich zu anderen Formen der Expositionstherapie und insbesondete das Potential für eine Effizienzsteigerung in der psycho­therapeutischen Versorgung von Angststörungen durch den Einsatz neuester Technilen unter­sucht werden. 

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