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    Hochschulambulanz für Psychotherapie

    ELAN

    Zur Behandlung von Angststörungen wird oft eine Expositionstherapie eingesetzt – eine Form der sogenannten Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). Die Wirksamkeit dieser Therapieform wurde in vielen Studien nachgewiesen und es konnte mit dieser Therapie vielen Betroffenen geholfen werden. Leider wissen wir noch nicht genug über die genaue Wirkweise dieser Behandlungsform, z.B. welche Therapieinhalte bei welchen Patienten besonders wichtig sind.  

    Im Rahmen der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Therapiestudie ELAN werden keine neuen Therapieverfahren oder Interventionen untersucht. Alle Teilnehmer erhalten eine hochwirksame Kurzzeittherapie, die von speziell für Angststörungen geschulten Therapeuten durchgeführt wird.. Ziel ist es vielmehr, die Wirkmechanismen einer Expositionstherapie besser zu verstehen und dadurch die Wirksamkeit der Psychotherapie bei Angststörungen zu verbessern..

    Dazu begleiten wir eine Expositionstherapie durch diagnostische Fragebögen, Zusatzuntersuchungen und eine alltagsnahe Befragung mittels Smartphone. Dies erlaubt uns herauszufinden, welche Faktoren mit besonders gutem Therapieerfolg zusammenhängen und warum die von uns angebotene Psychotherapie so gut helfen kann.

    Ansprechpartnerin: Juliane Boschet, T. 0931-31-80821, elan@uni-wuerzburg.de

    EVElyn

    Das BMBF-geförderte Projekt „EVElyn“ ist ein Verbund aus Klinischen Psychologen, Experten der Mensch-Computer-Interaktion und dem VR-Unternehmen VTplus. Das Projekt zielt darauf ab, in Abstimmung mit prospektiven Nutzern (Patienten, Psychotherapeuten) ein auf die Erfordernisse der Praxis zugeschnittenes Virtual Reality-Therapiesystem zu entwickeln.

    Die Hochschulambulanz wird als eines von mehreren Therapiezentren ab 2019 in dieses Projekt eingebunden sein. Im Rahmen der Therapiestudie „Expositionstherapie in VR: Prozessanalyse“ soll der Einsatz der Virtual Reality Exposure Therapy (VRET) im Vergleich zu anderen Formen der Expositionstherapie und insbesondete das Potential für eine Effizienzsteigerung in der psychotherapeutischen Versorgung von Angststörungen durch den Einsatz neuester Technilen untersucht werden. 

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