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    Hochschulambulanz für Psychotherapie

    Spezialambulanz Angst

    Am Lehrstuhl für Psycholohie I (Biologische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie) beschäftigt sich vor allem die Arbeitsgruppe um Prof. Paul Pauli seit vielen Jahren mit dem Thema "Angst". Bei Aufnahme ihres Betriebs im Jahr 2002 war es daher es naheliegend, einen Schwerpunkt der Hochschulambulanz auf die Behandlung von Angststörungen zu legen.

    An zwei bundesweiten BMBF-Forschungsverbünden für Angststörungen war (Paniknetz) und ist  (Protect-AD) die Hochschulambulanz als Therapiezentrum beteiligt, in deren Rahmen zwei groß angelegte Therapiestudien durchgeführt wurden. Aber auch in weiteren kleineren Projekten (z. B. Fahrangst) ging es um die Behandlung von Angststörungen und deren Weiterentwicklung, so dass die teilnehmenden Patienten in allen Fällen die Möglichkeit einer modernen wie effektiven Angstbehandlung nach dem aktuellen Stand der der Wissenschaft erhielten. Auch in den kommenden Jahren sind neue Therapiestudien geplant, Ende 2018 ist die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG geförderte Therapiestudie ELAN angelaufen.

    Unabhängig von diesen Forschungsvorhaben ist es aber unser Ziel, diese Angstbehandlungen auch nach Ende einer Studie in der Spezialambulanz "Angst" weiter anzuanbieten. Die Behandlungskosten werden dabei von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen, das es sich bei der kognitiven Verhaltenstherapie um ein anerkanntes Richtlinienverfahren handelt.  Eine Ausnahme stellen die Behandlungsangebote mit virtueller Realtität dar, hier muss vorab im Einzelfall geklärt, ob eine Kostenübernahme (anteilig) möglich ist.  

    Main-Echo, 05.10.2012: "Endlich keine Angst mehr haben müssen (pdf)"

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