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Intern
    Hochschulambulanz für Psychotherapie

    ELAN

    Zur Behandlung von Angststörungen wird oft eine Expositionstherapie eingesetzt – eine Form der sogenannten Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). Die Wirksamkeit dieser Therapieform wurde in vielen Studien nachgewiesen und es konnte mit dieser Therapie vielen Betroffenen geholfen werden. Leider wissen wir noch nicht genug über die genaue Wirkweise dieser Behandlungsform, z.B. welche Therapieinhalte bei welchen Patienten besonders wichtig sind.  

    Im Rahmen der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Therapiestudie ELAN werden keine neuen Therapieverfahren oder Interventionen untersucht. Alle Teilnehmer erhalten eine hochwirksame Kurzzeittherapie, die von speziell für Angststörungen geschulten Therapeuten durchgeführt wird.. Ziel ist es vielmehr, die Wirkmechanismen einer Expositionstherapie besser zu verstehen und dadurch die Wirksamkeit der Psychotherapie bei Angststörungen zu verbessern..

    Dazu begleiten wir eine Expositionstherapie durch diagnostische Fragebögen, Zusatzuntersuchungen und eine alltagsnahe Befragung mittels Smartphone. Dies erlaubt uns herauszufinden, welche Faktoren mit besonders gutem Therapieerfolg zusammenhängen und warum die von uns angebotene Psychotherapie so gut helfen kann.

    Ansprechpartnerin: Juliane Boschet, T. 0931-31-80821, elan@uni-wuerzburg.de

    Protect-AD

    5% aller Bundesbürger leiden unter einer Angsterkrankung wie die Panikstörung, Agoraphobie (Platzangst), Phobien oder die sogenannte Generalisierte Angststörung, die  typischerweise gar nicht bzw. erst nach vielen Jahren erkannt werden. Aber selbst wenn die Erkrankung richtig diagnostiziert wird, erhält die überwiegende Zahl betroffener Patienten keine geeignete Therapie, so dass diese oft zusätzliche Erkrankungen wie Depression oder eine Suchterkrankung entwickeln und in ihrer weiteren persönlichen Entwicklung beeinträchtigt bleiben. 

    Das Forschungsprogramm PROTECT-AD, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will die kognitive Verhaltenstherapie als wirksamste und wissenschaftlich am besten bewährte Therapieformweiter verbessern und so verändern, dass sie für alle Betroffenen zugänglich und langfristig wirksam wird. Kern des Forschungsverbundes sind Studien, die sich mit den Extinktonslernen befassen, was als zentraler Wirkmechanismus der Angsttherapie gilt. Durch den Einsatz moderner Untersuchungsverfahren soll erfirscht werden, wie sich unser Denken, Fühlen und Handeln sowie biologischen Vorgänge in unserem Körper während der Therapie verändern. Wenn die Wirkmeschanismen einer erfolgreichen Angsttherapie genauer verstanden werden, kann sich auch die Versorgungssituation verbessern. 

    Die Hochschulambulanz an der Universität Würzburg ist  eines von sieben bundesweiten Therapiezentren, in denen eine optimierte (intensivierte) psychotherapeutische Intervention für die Behandlung von Angststörungen durchgeführt und evaluiert wird. 

    Ansprechpartnerin: Kristina Dickhöver, T. 0931-31-82006, protect-ad@uni-wuerzburg.de

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    EVElyn

    Das BMBF-geförderte Projekt „EVElyn“ ist ein Verbund aus Klinischen Psychologen, Experten der Mensch-Computer-Interaktion und dem VR-Unternehmen VTplus. Das Projekt zielt darauf ab, in Abstimmung mit prospektiven Nutzern (Patienten, Psychotherapeuten) ein auf die Erfordernisse der Praxis zugeschnittenes Virtual Reality-Therapiesystem zu entwickeln.

    Die Hochschulambulanz wird als eines von mehreren Therapiezentren ab 2019 in dieses Projekt eingebunden sein. Im Rahmen der Therapiestudie „Expositionstherapie in VR: Prozessanalyse“ soll der Einsatz der Virtual Reality Exposure Therapy (VRET) im Vergleich zu anderen Formen der Expositionstherapie und insbesondete das Potential für eine Effizienzsteigerung in der psychotherapeutischen Versorgung von Angststörungen durch den Einsatz neuester Technilen untersucht werden. 

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    Kontakt

    Hochschulambulanz für Psychotherapie
    Marcusstraße 9-11
    97070 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-82839
    Fax: +49 931 31-828390
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