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Intern
    Hochschulambulanz für Psychotherapie

    Laufende Projekte

    Einfluss psychischer Unfallfolgen auf die Fahrkompetenz

    Nach Verkehrsunfällen können neben körperlichen Verletzungen auch psychische Unfallfolgen wie Fahrangst, Posttraumatische Belastungsstörung oder Depression auftreten. Zusammen mit dem Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften (WIVW) untersuchen wir, wie solche psychischen Unfallfolgen sich auf das Fahrverhalten und die Fahrkompetenz auswirken. Dazu erfassen wir bei verunfallten Autofahrern und zum Vergleich bei Fahrern ohne Unfall die psychische Belastung und führen in Zusammenarbeit mit einer Würzburger Fahrschule Fahrproben durch. Im Rahmen des Projektes untersuchen wir außerdem, ob es für psychische Unfallfolgen Risikogruppen gibt und welche Therapieformen verunfallte Fahrer mit psychischen Folgen nutzen.

    Ziel des von der Bundesanstalt für Straßenwesem (BaSt) geförderten Projekts ist es, die selbstständige und sichere Mobilität von verunfallten Fahrern zu fördern und dabei auch psychische Unfallfolgen zu berücksichtigen.

    Ansprechpartnerin: Franziska Epe, T. 0931-31-87533, unfallfolgen@uni-wuerzburg.de

    Auswirkungen von Traumatisierungen auf die Psychotherapie

    Als Traumata werden außergewöhnlich bedrohliche oder katastrophale Ereignisse bezeichnet, beispielsweise schwere Unfälle, aber auch verschiedene Formen von Gewalterfahrungen oder Übergriffen. Wie wirken sich solche Erlebnisse, teils auch Jahre später, auf den Verlauf und die Wirksamkeit einer Psychotherapie aus?

    Dies wird an der Hochschulambulanz für Psychotherapie anhand der anonymisierten Therapiedaten und Akten von Patientinnen und Patienten, die an der Hochschulambulanz in Therapie sind oder waren, untersucht.Ein besseres Verständnis der möglichen Auswirkungen von traumatischen Ereignissen in der Biographie auf die Psychotherapie soll dazu führem, traumatische Erfahrungen in der Psychotherapie besser zu berücksichtigen und den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten mit traumatischen Erfahrungen besser zu entsprechen.

    Ansprechpartnerin: Franziska Epe, T. 0931-31-87533, franziska.epe@uni-wuerzburg.de

    ELAN

    Zur Behandlung von Angststörungen wird oft eine Expositionstherapie eingesetzt – eine Form der sogenannten Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). Die Wirksamkeit dieser Therapieform wurde in vielen Studien nachgewiesen und es konnte mit dieser Therapie vielen Betroffenen geholfen werden. Leider wissen wir noch nicht genug über die genaue Wirkweise dieser Behandlungsform, z.B. welche Therapieinhalte bei welchen Patienten besonders wichtig sind.  

    Im Rahmen der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Therapiestudie ELAN werden keine neuen Therapieverfahren oder Interventionen untersucht. Alle Teilnehmer erhalten eine hochwirksame Kurzzeittherapie, die von speziell für Angststörungen geschulten Therapeuten durchgeführt wird.. Ziel ist es vielmehr, die Wirkmechanismen einer Expositionstherapie besser zu verstehen und dadurch die Wirksamkeit der Psychotherapie bei Angststörungen zu verbessern..

    Dazu begleiten wir eine Expositionstherapie durch diagnostische Fragebögen, Zusatzuntersuchungen und eine alltagsnahe Befragung mittels Smartphone. Dies erlaubt uns herauszufinden, welche Faktoren mit besonders gutem Therapieerfolg zusammenhängen und warum die von uns angebotene Psychotherapie so gut helfen kann.

    Ansprechpartnerin: Juliane Boschet, T. 0931-31-80821, elan@uni-wuerzburg.de

    EVElyn

    Das BMBF-geförderte Projekt „EVElyn“ ist ein Verbund aus Klinischen Psychologen, Experten der Mensch-Computer-Interaktion und dem VR-Unternehmen VTplus. Das Projekt zielt darauf ab, in Abstimmung mit prospektiven Nutzern (Patienten, Psychotherapeuten) ein auf die Erfordernisse der Praxis zugeschnittenes Virtual Reality-Therapiesystem zu entwickeln.

    Die Hochschulambulanz wird als eines von mehreren Therapiezentren ab 2019 in dieses Projekt eingebunden sein. Im Rahmen der Therapiestudie „Expositionstherapie in VR: Prozessanalyse“ soll der Einsatz der Virtual Reality Exposure Therapy (VRET) im Vergleich zu anderen Formen der Expositionstherapie und insbesondete das Potential für eine Effizienzsteigerung in der psychotherapeutischen Versorgung von Angststörungen durch den Einsatz neuester Technilen untersucht werden. 

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