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Intern
    Hochschulambulanz für Psychotherapie

    Expositionstherapie

    Die kognitive Verhatenstherapie istdie  momentan die am besten erforschte Therapieform für Angststörungen. Wissenschaftliche Studien haben dabei wiederholt gezeigt, dass vor allem die Expositionstherapie bei der Behandlung von verschiedensten Angststörungen besonders wirksam ist. 

    Bei unserer Behandlung handelt es sich um eine hochwirksame Kurzzeittherapie, die von speziell für Angststörungen geschulten Therapeuten durchgeführt wird. Setzt sich zusammen aus einer ausführlichen Diagnostik, der Therapiephase und einer Nachsorge bzw. Nachbehandlung

    Bevor die Therapie beginnt, machen wir uns gemeinsam mit Ihnen einen umfassenden Überblick über Ihre individuellen Probleme, Ziele und Therapiewünsche machen. Diese Informationen werden unter anderem im Rahmen eines detaillierten diagnostischen Interviews gesammelt. Zum Abschluss der Diagnostik erfolgt ein Rückmeldegespräch mit einer erfahrenen Psychotherapeutin. In diesem Gespräch werden Ihnen die Ergebnisse der Diagnostik mitgeteilt und daraus gemeinsam eine geeignete Behandlungsmöglichkeit erarbeitet. 

    Einige Wochen nach ihrem Rückmeldegespräch lernen Sie ihre/n Behandler/in, die/der mit Ihnen die Therapie vorbereitet. Ablauf, Dauer und Inhalte der Therapie werden individuell gemeinsam abgestimmt. In der Therapiephase findet eine doppelstündige Sitzung pro Woche statt.

    Um eine langfristige Veränderung zu fördern und Rückfällen aktiv entgegenzuwirken, finden nach Abschluss der intensiven Therapiephase Auffrischungssitzungen statt, in denen z.B. Schwierigkeiten bei der Umsetzung der therapeutischen Strategien im Alltag besprochen werden können. Ebenfalls überprüfen wir eine stabile Veränderung durch eine diagnostische Nachkontrolle.

    Angstbehandlung mit Virtueller Realität

    Virtuelle Realität (VR) ermöglicht das Erleben von künstlich geschaffenen und simulierten Umgebungen. VR ist dabei als eine computersimulierte Welt zu sehen, in welcher ein Benutzer die Möglichkeit hat, sich umzusehen, sich zu bewegen und auf die virtuelle Umgebung zu reagieren. Hierbei werden sowohl visuelle, als auch akustische Sinneskanäle angesprochen und dadurch das Gefühl erzeugt sich nahezu vollständig in der präsentierten Situation zu befinden.

    Aus diesem Grund eignet sich die VR-Technik insbesondere für die Behandlung von Angststörungen, wie spezifische oder soziale Phobien. Denn bei der Therapie von Phobien stellt die aktive Auseinandersetzung mit den phobischen Situationen, die sog. Exposition, einen wichtigen und insbesondere hochwirksamen Therapiebaustein dar. Ziel ist es hierbei, dass die Betroffenen die Erfahrung machen, dass Sie zukünftig gut mit der Angst umgehen können und die befürchteten Konsequenzen nicht eintreten.

    Mit Hilfe der virtuellen Realität besteht nun die Möglichkeit die Betroffenen auch mit solchen phobischen Situationen zu konfrontieren, die sich in der Realität nur schwer oder nur sehr kostspielig umsetzen lassen (z.B. Flüge, Autofahrten, extreme Höhen, große Spinnen, spezifische soziale Situationen). Dadurch ist es möglich die Therapie phobischer Ängste durch ein individuelles Training in der virtuellen Realität zu ergänzen und den Betroffenen damit bei der Bewältigung der Ängste zu unterstützen. 

    In der Hochschulambulanz steht ein solches modernes VR-System zur Verfügung, welches sowohl für Forschungs-, als auch für Therapiezwecke  eingesetzt werden kann. Ob eine VR-Therapie für Sie in Frage kommt, klären wir gerne mit Ihnen ab. Weitere Informationen zu Angstkonfrontationsmöglichkeiten in virtueller Realität und wissenschaftliche Referenzen finden Sie auf dem Informationsportal Cybersession.Info.

    Beispielszenarien:

         Höhe                                                      Seminarraum (Referat)                     Spinne                    

                

         Flugangst

         Flugangst 1      Flugangst 2

    Pressespiegel:

    Funk und Fensehen:

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    Programm "Fahrangst kompakt"

    Nach einem Verkehrsunfall leiden viele Betroffene an einer anhaltenden Fahrangst. Diese kann sich auf spezielle Situationen, wie z.B. Fahren auf der Autobahn oder Fahren unbekannter Strecken beziehen oder auf das Fahren im Straßenverkehr ganz allgemein. Beim Versuch, trotz der Angst zu fahren, reagieren die Betroffenen mit starken körperlichen Symptomen, was dazu führt, dass solche Situationen und das Autofahren vermieden werden.

    Die Auseinandersetzung mit dem Autofahren („Exposition“) stellt einen zentralen Baustein in der Verhaltenstherapie dar. Im Vergleich zur Exposition im realen Straßenverkehr bietet die Exposition in der Fahrsimulation viele Vorteile. Beispielsweise können relevante angstauslösende Situationen (wie Fahren bei Dunkelheit oder Regen, viele entgegenkommende LKW, Passieren eines Unfalls) im Fahrsimulator ganz gezielt hergestellt und durchfahren werden.

    Angelehnt an eine sehr erfolgreiche Pilotstudie bieten wir Patienten eine einwöchige, intensive Blocktherapie zur Behandlung ihrer PKW-Fahrangst an. Das Therapieangebot „Fahrangst Kompakt“ umfasst fünf virtuelle Expositionssitzungen im Fahrsimulator des WIVW in Veitshöchheim sowie vier vor- und nachbereitende psychotherapeutische Gespräche in der Hochschulambulanz Würzburg. Je nach Ihrem Wohnort ist dazu eine fünfmalige Anreise nach Würzburg bzw. eine einmalige Anreise mit vier Übernachtungen in Würzburg erforderlich. Zusätzlich besteht am Ende der Therapiewoche die Möglichkeit, in einem Fahrschulauto gemeinsam mit einem Fahrlehrer verschiedene Fahraufgaben im wirklichen Verkehr zu fahren. Nach der Behandlung finden zur Hilfestellung und Auffrischung der Behandlungsinhalte zwei telefonische Kontakte mit uns statt.

    Bei Interesse an  „Fahrangst Kompakt“ können Versicherte der Berufsgenossenschaften (bzw. die für Sie zuständigen Fallmanager oder Behandler in den Unfallkliniken) und auch andere von Fahrangst Betroffene gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Wir klären dann gemeinsam mit Ihnen, ob diese Behandlungsform für Sie möglich ist. 

    Beispielfahrsituationen:

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    Kontakt

    Hochschulambulanz für Psychotherapie
    Marcusstraße 9-11
    97070 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-82839
    Fax: +49 931 31-828390
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