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    Hochschulambulanz für Psychotherapie

    Über uns

    Über uns

    Was war überhaupt der Anlass, die Hochschulambulanz für Psychotherapie an der Universität Würzburg einzurichten?  Wer kann das Behandlungsangebot der Hochschulambulanz in Anspruch nehmen ? Was unterscheidet die Hochschulambulanz von einer niedergelassenen Praxis eines niedergelassenen Psychotherapeuten ? Wer arbeitet in der Hochschulambulanz ?

    Auf diese Fragen soll im folgenden eine Antwort gegeben werden.  

    Hintergrund

    Im Zuge des 1999 verabschiedeten Psychotherapeutengesetzes wurde es den Instituten für Psychologie der Universitäten möglich, analog zu den Medizinischen Fakultäten und den damit verbundenen Universitätskliniken eigene Poliklinische Institutsambulanzen (Hochschulambulanzen) für Psychotherapie zu betreiben.

    Die Hochschulambulanz für Psychotherapie an der Universität Würzburg wurde 2002 gegründet und am Lehrstuhl für Psychologie I (Biologische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie) eingerichtet. Sie wurde von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern zur vertragsärztlichen ambulanten Versorgung zugelassen, so dass die Behandlungskosten einer Psychotherapie durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Das Therapieangebot der Hochschulambulanz ist dadurch allen Interessierten offen und richtet sich keinesfalls nur an Studenten oder Mitarbeiter der Universität ! 

    Grundlage unserer Arbeit ist die kognitive Verhaltenstherapie als wissenschaftlich fundiertes Psychotherapieverfahren, wie sie auch in Praxen niedergelassener Psychotherapeuten angeboten wird. Zusätzlich müssen jedoch neben der Patientenbehandlung weitere Aufgaben von einer Hochschulambulanz erfüllt werden, was besondere Rahmenbedingungen zur Folge hat. 

    Aufgaben

    Oberstes Anliegen der Hochschulambulanz ist es, eine hohe Qualität der Behandlungen anzubieten. Der Patient steht dabei selbstverständlich immer an erster Stelle.  

    Vier weitere Zwecke verfolgt die Hochschulambulanz ... 

    Als Ambulanz für Ausbildung ist sie sehr eng mit dem Weiterbildungsstudiengang "Psychologische Psychotherapie" der Universität Würzburg verbunden. Unsere Therapeuten sind Psychologen mit Diplom- oder Masterabschluss, die nach einer Tätigkeit im Bereich der stationären  Psychiatrie und Psychosomatik und einer Zwischenprüfung  den zweiten fortgeschrittenen Abschnitt ihrer mindestens dreijährigen staatlich anerkannten Approbationsausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten absolvieren und im Rahmen der praktischen Ausbildung eigene ambulante Psychotherapien an der Hochschulambulanz durchführen.  All diese Ausbildungstherapien finden ausnahmslos unter engmaschiger Supervision erfahrener Psychotherapeuten statt. Das Leitungsteam der Hochschulambulanz besteht aus approbierten Psycholgischen Psychotherapeuten, die einen Supervisorenstatus (mindestens 5 Jahre Berufserfahrung nach Approbation) besitzen bzw. diesen durch eine Zusatzausbildung anstreben.

    Als Ambulanz für Forschung ist sie mit Forschungsprojekten des Lehrstuhls für Klinische Psychologie verzahnt. Sie beteiligt sich unter anderem an wissenschaftlichen Untersuchungen im Bereich der Psychotherapieforschung und führt Studientherapien durch, wie z.B. in der vom BMBF geförderten multizentrischen Studie Protect-AD oder im von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) finanzierten Forschungsprojekt "Fahrangst". 

    Als Ambulanz für Lehre ist sie ein Ort, Studierenden der Psychologie praxis- und patientenorientierte Lehre im Gebiet der Klinischen Psychologie und Psychotherapie anzubieten.  Wir bieten daher fortgeschrittenen Studierenden die Möglichkeit an, ein Praktikum an der Hochschulambulanz zu absolvieren und in diesem Rahmen an therapeutischen Sitzungen teilzunehmen. Ferner stellen wir laufende Psychotherapien in Fallseminaren im Masterstudiengang "Psychologie" vor. Daher sind alle Therapieräume mit Videoanlagen ausgerüstet. Für Lehre, Aus- und Weiterbildung (Supervision) sind Videos von Therapiesitzungen ein unverzichtbares Hilfsmittel, die unter strikter Wahrung von Schweigepflicht und Datenschutz bei Einverständnis der Patienten aufgezeichnet werden.  

    Als Universitätseinrichtung möchte sie ferner den Austausch von Wissenschaft und Berufspraxis fördern und engagiert sich daher im Bereich der Fortbildung. Zu diesem Zweck finden seit 2005 regelmäßig Fortbildungscurricula, Einzelworkshops und Gastvorträge für im Gebiet der Psychotherapie tätige Psychologen und Ärzte statt. 

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