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Research Network on Social Inequality

Intra- und Intergruppenprozesse im Kontext sozialer Ungleichheit

Soziale Ungleichheit: Ein dringliches soziales und politisches Anliegen

Soziale Ungleichheit ist ein globales Phänomen. Innerhalb der OECD Länder hat das Ausmaß sozialer Ungleichheit ihren Höchststand während des letzten halben Jahrhunderts erreicht. Länder, die traditionell als gleich gelten, werden zunehmend ungleicher (z.B. Schweden, Dänemark und Deutschland). Vergleichende Studien zeigen, dass Nationen mit größerer ökonomischer Ungleichheit gleichzeitig eine höhere Rate an Fremdenfeindlichkeit aufweisen, schlechtere Leistungen zeigen und ein verringertes Wohlbefinden der Menschen im Vergleich zu Nationen mit geringerer ökonomischer Ungleichheit. Daher stellt auf ökonomischen Ressourcen basierende soziale Ungleichheit eine der größten Herausforderungen unserer Zeit dar.

Das Forschungsnetzwerk

Das von der DFG geförderte Forschernetzwerk trägt zu einem umfassenden Verständnis der Beziehung zwischen ökonomischer Ungleichheit und deren Nachteilen für Menschen und Gesellschaften bei. Wir erforschen die Wahrnehmung von Einkommensungleichheit und den damit einhergehenden Emotionen, Gedanken und das Verhalten von Menschen. Unser Ziel besteht darin, zu einem besseren Verständnis beizutragen, warum ökonomische Ungleichheit mit Nachteilen für Menschen und Gesellschaften einhergeht und warum trotz der negativen Korrelate, ökonomische Ungleichheit zunimmt.

Ein sozial-psychologischer Ansatz

Wir verwenden einen sozialpsychologischen Ansatz, um die Korrelate von ökonomischer Ungleichheit (z.B. Fremdenfeindlichkeit, schlechte Leistungen, geringes psychologisches Wohlbefinden) und die involvierten Prozesse (z.B. soziale Kategorisierung, kollektive Emotionen, grundlegende soziale Motive) zu untersuchen. Wir setzen eine Vielfalt von quantitativen Methoden – von Umfragen über Laborexperimente und die Messung automatischer Prozesse ein, um soziale Ungleichheit zu untersuchen.

Zusammenarbeitende Forscherinnen und Forscher

Das Forschernetzwerk bringt junge und etablierte Forscherinnen und Forscher zusammen, die gemeinsam an dieser sozialpolitisch relevanten Fragestellung arbeiten. Diese Forschergruppe untersucht soziale Ungleichheit und deren Korrelate aus verschiedenen theoretischen Perspektiven inklusive einer Intergruppenperspektive und der Perspektive motivierter sozialer Kognition. Zusätzlich zur Kooperation an Forschungsanträgen und Veröffentlichungen, streben wir ein dauerhaftes wissenschaftliches Netzwerk an, das zu einem allgemeinen Verständnis von psychologischen Antezedenzien und Konsequenzen ökonomischer Ungleichheit beiträgt und die integrative Theorieentwicklung vorantreibt.

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Kontakt

Lehrstuhl für Psychologie II
Röntgenring 10
97070 Würzburg

Tel.: +49 931 31-82871
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