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English Intern
    Institut für Psychologie

    Ethikkommission des Instituts

    Die Ethikkommission prüft auf Antrag und gibt ggf. eine Stellungnahme zu ethischen Aspekten geplanter Forschungsvorhaben am Menschen ab. In ihren Beschlüssen beschränkt sich die Kommission ausschließlich auf die Beurteilung ethischer Aspekte von Forschungsvorhaben nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und nach den Vorgaben der World Medical Association Declaration of Helsinki (Ethical Principles for Medical Research Involving Human Subjects). Die Verantwortung des Wissenschaftlers / der Wissenschaftlerin für das Forschungsvorhaben bleibt unberührt, so dass alle zivilrechtlichen und haftungsrechtlichen Folgen vom Antragssteller / von der Antragsstellerin zu tragen sind.

    Es werden psychologische Forschungsarbeiten (inkl. studentische Abschlussarbeiten) auf Antrag geprüft, die am Institut für Psychologie der Universität Würzburg von Angehörigen des Instituts durchgeführt und/oder betreut werden.

     

    Mitglieder

    • Jun.-Prof. Anne Böckler-Raettig
    • Prof. Andreas Eder (Vorsitz)
    • Dr. Darius Endlich
    • Dr. Barbara Händel
    • Prof. Martin J. Hermann
    • Prof. Johannes Hewig
    • Dr. Lea Hildebrandt
    • Dr. Ivo Käthner (Stellvertreter)
    • Dr. Roxana Kotter
    • Dr. Eva Michel
    • Dr. Yvonne Paelecke-Habermann
    • Dr. Roland Pfister
    • Dr. Mario Reutter (Stellvertreter)
    • Dr. Johannes Rodrigues (Stellvertreter)
    • Dr. Katharina Schwarz
    • Dr. Wienke Wannagat

     

    Informationen zum 2-stufigen Verfahrensablauf:

    I.   Einreichung eines unterschriebenen Kurzantrages in elektronischer Version an ethikkommission@psychologie.uni-wuerzburg.de. Ein Kurzantrag muss mindestens folgende Unterlagen umfassen:

    (1)   Erfassungsbogen für die Beurteilung eines psychologischen Forschungsprojekts.
    (2)   Musterexemplar einer informierten Einwilligungserklärung und ggf. anderer Einverständniserklärungen

    Die Beantragung eines Ethikvotums muss im Anschreiben kurz begründet werden.

    II.  Prüfung des Kurzantrages von der Ethikkommission. Wird der Kurzantrag als unbedenklich bewertet, erfolgt ein Ethik-Votum auf dieser Basis. Wird der Kurzantrag nicht als unbedenklich bewertet, wird der Antragsteller / die Antragstellerin zur Einreichung eines Vollantrages aufgefordert. Dieser umfasst mindestens:

    (1) Antragsformular
    (2) Erfassungsbogen
    (3) Musterexemplar einer informierten Einwilligungserklärung und ggf. anderer Einverständniserklärungen
    (4) ggf. Projektantrag/Publikation.

    Vollanträge werden von mindestens drei Mitgliedern der Ethikkommission begutachtet. Eine Beurteilung erfolgt in der Regel innerhalb von 2 Monaten.

    Erscheint das Stellen eines Vollantrages aus inhaltlichen Gründen geboten (z.B. wegen vulnerabler Stichproben, besonderen physischen oder psychischen Belastungen), dann kann direkt ein Vollantrag gestellt werden.

    III.   Bei einem positiven Beschluss erhalten Sie eine Bestätigung der ethischen Unbedenklichkeit Ihrer Studie. Ein negativer Beschluss wird begründet; es werden ggf. Auflagen erteilt oder Änderungsvorschläge unterbreitet. In diesem Fall muss eine revidierte Fassung Ihres Vorhabens erneut der Ethikkommission zur Beurteilung vorgelegt werden.

     

    Es wird dringend empfohlen,  Einwilligungserkärungen auf Grundlage der von der DGPs bereitgestellten Vorlagen zu erstellen. Die Vorlage mit Ergänzungen zum Datenschutz gemäß EU-DSGVO kann als Beiblatt der informierten Einwilligungserklärung beigelegt werden.

     

    Weiterführende Verweise:

    Vorlagen der DGPs für Einwilligungserklärungen
    Ergänzungen gemäß EU-DSGVO
    Datenschutzbestimmungen
    Ethische Richtlinien der DGPs und des BDP
    World Medical Association Declaration of Helsinki
    -  Ordnung der Ethikkommission
    -  Geschäftsordnung der Ethikkommission